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Die Bildauflösung ist ein wichtiges Kriterium der digitalen Fotografie!

Bildauflösung

Die Bildauflösung eines Bildes wird in dpi gemessen. Dies ist die Abkürzung für die englische Bezeichnung dots per inch. Darunter versteht man die Anzahl der Punkte, die auf dem Längenmaß inch, also 2,54 cm, dargestellt werden. Die Bildauflösung ist ein Maß für die Größe eines Bildes von einer Rastergrafik. Die Bildauflösung wird durch die gesamte Anzahl der dpi bzw. durch die Anzahl der Breite und der Höhe, also der Spalten und Zeilen, von einer Rastergrafik angegeben. Die Auflösung von einem digitalen Bild bestimmt die Größe, in der Sie es drucken können, ohne die Qualität merklich zu verringern.
Die Bildauflösung im physikalischen Sinn gibt die Dichte der Punkte einer Wiedergabe an. Diese Angabe wird auch bei der Bildabtastung verwendet und ist ein wichtiges Qualitätskriterium eines Bildes.

Manchmal wird das Maß der Bildauflösung auch als ppi bezeichnet. Dies ist die Kurzform für pixel per inch.

Ein Bild hat keine dpi, solange es am Monitor dargestellt wird. Die Bildauflösung ist einerseits vom Monitor also beispielweise einem 15- oder 17-Zoll Monitor abhängig ebenso wie von der Auflösung, welche auf der Grafikkarte eingestell ist. Diese kann entweder 640 x 480, 800 x 600 oder 1024 x 768 betragen. Ein weiteres Kriterium für die Bildauflösung ist der Zoomfaktor der Software, welche verwendet wird und unterschiedliche Größen darstellen kann.

Die Angabe der Bildauflösung ist nur dann sinnvoll, wenn bekannt ist, in welcher Größe das Bild ausgedruckt wird. Die Bildpunkte von einem Bild beziehen sich auf eine Ausgangsgröße, weil die genaue Anzahl der dpi fest steht.

Die Bildauflösung am Computer wird in Pixel angegeben. Pixel ist die Kurzform für picture elements. Ein Bild, welches am Comouter dargestellt wird, setzt sich aus vielen, einzelnen Pixel zusammen. Sowohl in der Horizontalen als auch in der Vertikalen hat ein am Computer dargestelltes Bild stets eine fixierte Anzahl an Pixel.
Die Angabe, ein Bild hat 1000 x 800 Pixel bedeutet, dass das Bild aus 1000 horizontalen Bildpunkten und 800 vertikalen Bildpunkten besteht. Möchte man dieses Bild in einer Größe von 13x 9,75 cm ausdrucken, so verteilen sich die Bildpunkte auf diese 13 x 9,75 cm.
Möchte man das Bild in Posterform ausdrucken, so bleibt die Gesamtanzahl der Bildpunkte gleich.
Die Angabe dpi bezieht sich lediglich auf die Länge, nicht aber auf die Fläche.
Hierzu gibt es eine Formel. Die Auflösung ist die Anzahl der Pixel x 2,54 dividiert durch die Länge in cm.
Die Bildauflösung ist beim Ausdrucken von großer Bedeutung, da nun die Entscheidung der Bildgröße anfällt.
Verfierfacht man die Fläche, so betragen die dpi nur noch die Hälfte.
Verkleinert man die Fläche um das Vierfache, so verdoppelt sich die Fläche.

Die Bildbearbeitungs-Software spricht dennoch von dpi, da diese Software eine fixe Größe annimmt, in welcher das Bild oder Motiv dargestellt werden würde. Da das Bild allerdings abhängig von der Darstellung unterschiedliche Größen hat, verändert sich auch die Anzahl der dpi.

Die Auflösung wird sowohl beim Ausdrucken des Bildes als auch beim Scannen des Bildes in dpi angegeben.

Je mehr dpi in einer Rastergrafik dargestellt werden, desto besser ist die Qualität der Wiedergabe. Somit kann ein Bild mit vielen dpi, besser vergrößert werden.
Wenn Sie also nicht wissen, ob Sie Ihr Foto in kleinem oder großem Format ausdrucken möchten, so sollten Sie unbedingt eine große Grafikgröße verwenden.
Es gibt 2 Möglichkeiten, die Grafikgröße darzustellen.
Die erste Variante wird in der Digitalfotografie verwendet. Hierbei wird die Einheit in Megapixel angegeben. Die Abkürzung ist MP. Dies bedeutet eine Million Bildpunkte je Pixel. Dabei handelt es sich allerdings lediglich um einen Anhaltspunkt für die maximal erreichbare Druckqualität. Allerdings weicht diese in der Praxis oft ab, da nicht alleine die Bildauflösung das einzige Kriterium einer ausgezeichneten Bildqualität ist. Weitere signifikante Kriterien für eine hervorragende Bildqualität sind einerseits die Optik, andererseits das Rauschverhalten des Sensors.

Die zweite Variante wird in dpi je Zeile x dpi je Spalte angegeben. Diese Darstellung der Grafikgröße wird in der Fernsehtechnik verwendet.
Die zweite Möglichkeit, die Grafikgröße anzugeben ist ausfühlicher, da hierbei zudem das Breiten- ebenso wie Höhenverhältnis ersichtlich wird. Zudem fällt die Vorstellung des Seitenverhältnises leichter. Diese Angabe macht allerdings nur Sinn, wenn es sich bei dem Bild entweder um ein Quadrat oder um ein Rechteck handelt.

Wenn Sie ein Bild einscannen, hängt die Auflösung von der Größe der CCD-Sensoren ab, welche das Bild abtasten. Je größer die CCD-Sensoren sind, desto geringer ist die Auflösung.
Die Stellen Sie die maximale Scanauflösung nie höher ein als die höchstmögliche optische Auflösung Ihres Scanners.
Sind 2 dpi-Werten angegeben, so stellt die kleinere die richtige optische Auflösung dar.
Halten Sie die Scanauflösung so klein als möglich aber auch so groß als nötig, damit Sie sich einer ausgezeichneten Qualität und einer akzeptablen Speichergröße erfreuen können.
Wenn Sie Ihr Foto sowohl groß als auch klein einscannen möchten, so sollte Sie die Auflösung dem großen Ausgabeformat anpassen.

Mittels einer Bildbearbeitungssoftware können Sie die Bildauflösung, unabhängig von der derzeitigen Auflösung, verändern.
Wenn Sie bei Photoshop im Menü `Bild`, `Bild neu berechnen`und dann auf das Dialogfeld `Bildgröße` nicht anhaken, so können Sie die Auflösung des Bildes auf Kosten der Auflösung neu einstellen.
Wenn Sie in der Fotobearbeitungssoftware Photoshop `Bild neu berechnen mit`anhaken, so erhalten Sie auf die Pixelmaße Zugriff. Zudem können Sie die Auflösung neu berechnen lassen. Bedenken Sie dabei, dass das Hinunterrechnen der Auflösung unproblematisch ist, das Hinaufrechnen allerding immer mit Verlusten behaftet ist.

Die Auflösung bei Druckern hängt vom Drucker ab. Die unterschiedlichen Arten von Druckern sind Nadel-, Laser-, Tintenstrahl- ebenso wie Thermotransferdrucker.
Damit das Bild, welches sich im Computer befindet, gedruckt werden kann, muss es zweimal umgewandelt werden. Das Farbmodell wird von RGB, dem Bildschirmfarbmodell, auf CMYK, dem Druckerfarbmodell umgewandelt. Ebenso werden die Bildpunkte im Farbraster umgewandelt, da der Drucker nur 4 Mischfarben zu Verfügung hat uns aus mittels Rasterung diesen die Farben erstellen muss. Auf Grund des Farbrasters kommt es zu einer Reduktion der Auflösung. Daraus lässt sich die Formel der tatsächlichen Druckauflösung ableiten. Die tatsächliche Fruckauflösung ist die angegebene Gruckauflösung dividiert durch die Rastergröße.
Für einen Farbausdruck sind meistens 100 dpi bezogen auf die Ausdruckgröße ausreichend, um ein zufriedenstellendes Ergebnis zu bekommen.
Druckereien verwenden meist 300 dpi bezogen auf die Ausdruckgröße.

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