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Die Maßangabe DPI informiert über die Bildpunkte!

Auflösung DPI

Die Maßeinheit für die Auflösung eines Bildes ist DPI. DPI ist die Kurzform der englischen Bezeichnung Dots Per Inch. Die Maßeinheit DPI gibt die Anzahl der Bildpunkte, die auch unter der Bezeichnung Pixel bekannt sind, auf einem inch, das sind 2,54 Zentimeter, an.
Die Anzahl der DPI ist für die Auflösung eines Bildes von großer Bedeutung. Die Auflösung ist die Maßangabe einer Bildgröße auf einer Rastergrafik.
Es gibt 2 Varianten, die Auflösung anzugegen.
Die erste Variante ist, die Gesamtanzahl der DPI anzugeben.
Bei der zweiten Variante wird die exakte Anzahl der Breite ebenso wie der Höhe von einer Rastergrafik dargestellt. Man könnte bei zweiten Möglichkeit auch sagen, dass diese die Anzahl der Spalten und Zeilen darstellt.

Aus physikalischer Sichtweise betrachtet gibt die Auflösung über die Dichte der Pixel der Wiedergabe Aufschluss.
Die Auflösung kommt auch bei der Bildabtastung zum Einsatz und ist ein sehr wichtiges Qualitätskriterium eines Bildes.

Neben DPI ist auch die Maßeinheit PPI geläufig. PPI ist die Kurzform der Angabe Pixel Per Inch.

Es kann keine Angabe zu den DPI gemacht werden, wenn das Bild lediglich am Computermonitor dargestellt wird. Der Grund dafür ist, dass die Bildauflösung davon abhängig ist, wie groß der Computermonitor ist. Die Größe eines Computermonitors wird in Zoll angegeben. Obendrein ist die Auflösung von der verwendeten Grafikkarte abhängig. Abhängig von der Einstellung der Grafikkarte kann ein Bild hoch oder nieder aufgelöst sein. Beachten Sie beim Kauf der Grafikkarte auf eine ausgezeichnete Qualität, um eine hohe Auflösung der Fotos genießen zu können. Ein weiters Kriterium, welches für die Auflösung eines Bildes verantwortlich ist, ist der Zoomfaktor der Software. Ein hoher Zoomfaktor bietet den Vorteil, dass ein Bild sehr groß dargestellt werden kann.

Es ist nur dann angebracht, die Auflösung anzugeben, wenn Sie genau wissen, wie groß Sie das Bild ausdrucken möchten. Die Begründung liegt darin, dass sich die DPI lediglich auf die Ausgangsgröße des Bildes beziehen.

In der Bildbearbeitungs-Software ist die Maßangabe DPI geläufig. Die Bildbearbeitungssoftware geht von einer bestimmte Größe aus, in welcher das Bild oder Motiv wiedergegeben werden würde.Weil das Bild schon über eine bestimmte Größen verfügt, bevor es dargestellt wird, verändert sich die DPI-Anzahl.

Die Maßangabe DPI gilt sowohl beim Ausdrucken als auch beim Scannen eines Bildes.

Eine große Anzahl an DPI in der Rastergrafik hat eine bessere Wiedergabequalität zur Folge. Folglich ist es besser, ein Bild mit einer hohen DPI Anzahl zu vergrößern als ein Bild mit wenigen Bildpunkten, weil die Dichte der DPI auch in einem Großformat hoch genug ist, um ein scharfes Bild zu erhalten.
Falls Sie sich noch keine Gedanken darüber gemacht haben, wie Sie Ihre schönen Fotos Ihren Lieben zeigen möchten, so sollten Sie eine große Grafikgröße wählen damit Ihnen jegliche Möglichkeiten der Fotopräsentation offen stehen, sei es mittels eines Fotos, eines Fotobuchs, einer Diashow auf Ihrem Computer oder mittels einer CD oder DVD auf Ihrem Fernseher.

Bei der Digitalfotografie werden die Bildpunkte in Megapixel angegeben. 1 Megapixel besteht aus einer Million Bildpunkte. Wenn Sie lesen, dass eine Kamera über 12 MP verfügt, so heißt das nicht, dass das Bild von hervorragender Qualität ist, da hierzu auch noch eine erstklasse Optik ebenso wie ein geringes Rauschverhalten notwendig sind.

Beim Einscannen eines Bildes bestimmt die Größe der bildabtastenden CCD-Sensoren die Auflösung eines Bildes. Verfügt Ihr Foto zwar über eine hohe Anzahl an DPI, ist jedoch der Scanner mit zu großen CCD-Sensoren ausgestattet, so kann es sein, dass Ihr Foto nicht scharf ist, da der Scanner nicht an die DPI-Anzahl des Bildes angepasst ist.
Auch wenn 2 DPI-Werte angegeben sind, so ist die Wahl einfach, denn nur der kleinere Wert gibt die optische Auflösung an. Finden Sie bei der Scanauflösung einen Mittelweg; so klein es geht aber auch so groß wie nötig, damit Ihre Bildqualität ausgezeichnet ist und damit Sie Ihren Speicherplatz nicht zu sehr belegen.

Möchten Sie Ihr Bild ausdrucken, so sollten sie auch auf eine ausgezeichnete Qualität Ihres Druckers achten. Sollte es sich um einen Farbausdruck handeln, so werden 100 DPI, welche auf die Ausgangsgröße bezogen sind, empfohlen, damit Ihr Bild hochaufgelöst und scharf ist.
Bei Druckereien liegt die Anzahl der DPI, bezogen auf die Ausgangsgröße, bei 300 DPI.

Lassen Sie sich beim Kauf einer Digitalkamera nicht vom Wettrüsten der Hersteller bezüglich der MP-Angabe in die Irre führen. Nicht immer bedeutet eine hohe Anzahl an MP eine gute Bildqualität. Teilweise kann eine extrem hohe Megapixelanzahl die Qualität des Bildes mindern.
Der Vorteile einer hohen MP-Anzahl ist, dass das Bild extrem vergrößert werden kann, sei es in Poster- oder Fototapetenformat, wenn die Sensorauflösung hoch ist. Allerdings sind viele lichtempfindliche Sensoren entweder zu groß oder sie können meistens, falls sie klein sind, nur sehr wenig Licht einfangen.
Ein Nachteil einer zu großen MP-Anzahl ist, dass die Lichtempfindlichkeit abnimmt und dass die Hersteller zwar die Signale elektronisch verstärken, aber bei unzureichenden Lichtverhältnissen ein Bildrauschen die Folge ist.
Ein weiterer negativer Aspekt einer Kompaktkamera mit einer sehr hohen MP-Anzahl von beispielsweise 12 oder 13 MP ist, dass möglicherweise Abbildungsfehler auftreten können.
Ebenso nachteilig ist, dass die Pixel extrem klein sind und dass die Beugung bewirkt, dass die Wiedergabe von Details verschlechtert wird, wenn die Blendöffnung gering ist.
Zudem sollten Sie beim Kauf den Aspekt berücksichtigen, dass viele MP einerseits sehr viel Speicherplatz für sich beanspruchen, andererseits eine lange Bearbeitungszeit zur Folge haben.
Bei Kompaktkameras ist eine MP-Anzahl von 6 oder 7 genügend, um hochqualitative Bilder zu erhalten, welche auch für die Vergrößerung in ein Poster- oder Fototapetenformat geeignet sind, da Sie ja auch den Betrachtungsabstand miteinberechnen können.
Wenn Sie eine Kompaktkamera mit 12 oder 13 Megapixel kaufen, dann sollten Sie sich unbedingt darüber informieren, ob das Objektiv erstklassig ist, um Abbildungsfehler zu vermeiden, denn ohne ein hochwertiges Objektiv erhalten Sie keine Bildqualität, welche Sie von 12 oder 13 MP erwarten. Eine hochwertige Kompaktkamera, welche nicht nur die Anforderung an eine hohe Megapixelzahl erfüllt, ist mit Sicherheit in der oberen Preisklasse angesiedelt.

Falls Sie mit dem Gedanken spielen, sich eine digitale Spiegelreflexkamera anzuschaffen, so
ist eine hohe MP-Zahl wichtig. Bei einer Spiegelreflexkamera sind die Sensoren größer als bei der Kompaktkamera und folglich ist die Lichtempfindlichkeit gering. Zudem ist das Bildrauschen weniger ausgeprägt als bei einer Kompaktkamera. Bei einer Spiegelreflexkamera sind die Objektive hochwertiger, da hierbei nicht darauf Wert gelegt wird, dass sie so klein als möglich ausfallen, wie es bei einer kleinen Kompaktkamera der Fall ist. Vorteilhaft ist auch, dass das Speichervolumen an die MP-Zahl angepasst ist.

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